Löschangriff
Brände löschen ist ein Hauptbestandteil der Aufgaben einer Feuerwehr. Demzufolge ist das Üben eines Löschangriffs immer wieder notwendig.
Das geht schon los bei der Ermittlung von Löschwasserquellen in der Nähe eines Brandes. Nicht immer muss es ein Hydrant sein. Auch öffentliche Gewässer oder spezielle Löschwasserbrunnen kommen da infrage. Diese taktische Entscheidung trifft der Wehrleiter, bevor der Löschzug den Brandort erreicht. Dabei kann er auf ausgewählte Lagepläne zurückgreifen.
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Vorbereitung
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an den Tiefbrunnen
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Verbindung zur Pumpe
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an die Verteilung
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Wasser marsch
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Technik im Blick
In dieser Übung wurde ein Löschwasserbrunnen verwendet. Dazu musste eine Saugleitung zwischen der Entnahmestelle und dem Löschfahrzeug installiert werden. Das Fahrzeug fungiert in diesem Fall als Pumpe, die das Wasser des Brunnens an die Schlauch-Verteiler der Löschschläuche pumpt. Zwei Angriffsteams simulierten einen parallelen Angriff auf einen imaginären Brand.
Und wenn wir mal nicht die Wiese eines Landwirts bewässern, müssen wir vor einer richtigen Brandbekämpfung natürlich noch die örtlichen und meteorologischen Verhältnisse beachten. Sind Menschen vom Brand bedroht, kann das Feuer auf angrenzende Gebäudeteile übergreifen und wo treibt der Wind Flammen oder brennendes Material hin. Manchmal werden giftige Dämpfe freigesetzt, da müssen unsere Kameraden den passenden Atemschutz anlegen und die Umgebung vor der Gefahr warnen. All das lässt sich natürlich nicht in einer technischen Übung proben. Das ist Teil anderer Übungen.